GrandEdu will den Arbeitsmarkt in Herford durch gezielte Weiterbildung stärken

GrandEdu will den Arbeitsmarkt in Herford durch gezielte Weiterbildung stärken

Der Arbeitsmarkt im Kreis Herford steht aktuell spürbar unter Druck. Nach Angaben der Agentur für Arbeit waren im April 2026 insgesamt 9.304 Menschen arbeitslos. Das sind 130 Personen mehr als im Vormonat und 381 Personen mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,6 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Betriebe weiterhin Personal suchen: Im Bestand waren 1.937 offene Stellen gemeldet. Besonders deutlich wird die Herausforderung auch am Ausbildungsmarkt. Seit Oktober 2025 meldeten sich 1.668 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, während 1.221 Ausbildungsstellen gemeldet wurden. Damit kommen rechnerisch 138 Bewerberinnen und Bewerber auf 100 Ausbildungsstellen.

Diese Zahlen zeigen

Der Arbeitsmarkt in Herford braucht nicht nur kurzfristige Vermittlung, sondern vor allem gezielte Qualifizierung. Genau hier sieht die GrandEdu GmbH als regionaler Bildungsträger ihre Aufgabe. Durch praxisnahe Weiterbildungen, digitale Lernformate und eine enge Ausrichtung an den Anforderungen der Unternehmen kann GrandEdu Menschen dabei unterstützen, wieder schneller und nachhaltiger in Arbeit zu kommen.

„Wir dürfen Arbeitslosigkeit nicht nur verwalten. Wir müssen Menschen gezielt qualifizieren, ihnen Mut machen und sie mit den Kompetenzen ausstatten, die Unternehmen in Herford und der Region wirklich brauchen“, sagt Dr. Peter Schlecht, Geschäftsführer der GrandEdu GmbH. „Gerade in einer Zeit, in der Betriebe Fachkräfte suchen und gleichzeitig viele Menschen Unterstützung beim beruflichen Neustart benötigen, ist Weiterbildung der entscheidende Schlüssel.“

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Herford. Sie kennt die regionale Arbeitsmarktlage, berät Arbeitssuchende und kann passende Fördermöglichkeiten eröffnen. GrandEdu kann diese Arbeit ergänzen, indem Qualifizierungen angeboten werden, die auf konkrete Berufsbilder, IHK Abschlüsse, kaufmännische Kompetenzen, digitale Fähigkeiten und arbeitsmarktrelevante Zusatzqualifikationen ausgerichtet sind.

Besonders wichtig ist dabei der Bildungsgutschein. Mit einem Bildungsgutschein kann die Agentur für Arbeit eine berufliche Weiterbildung finanziell fördern, wenn diese notwendig ist, um Arbeitslosigkeit zu beenden oder drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Die Förderung kann die Weiterbildungskosten übernehmen. Voraussetzung ist ein persönliches Beratungsgespräch, außerdem müssen sowohl der Bildungsträger als auch die Maßnahme zugelassen sein.

Was bedeutet das für Herford?

Menschen, die aktuell arbeitslos sind oder deren Beschäftigung gefährdet ist, können durch geförderte Weiterbildung neue Chancen erhalten. Unternehmen profitieren gleichzeitig von besser qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern. So kann die Verbindung aus Beratung durch die Agentur für Arbeit, Förderung über den Bildungsgutschein und praxisnaher Qualifizierung durch regionale Bildungsträger wie GrandEdu einen wichtigen Beitrag leisten, um den Arbeitsmarkt im Kreis Herford wieder zu stärken.

„Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur durch eine Weiterbildung zu begleiten, sondern sie wirklich zurück in eine berufliche Perspektive zu bringen“, so Dr. Peter Schlecht. „Wenn Agentur für Arbeit, Bildungsträger und regionale Unternehmen eng zusammenarbeiten, entsteht daraus ein echter Gewinn für Herford.“

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